Die erste große Liebe – damit beginnt die Geschichte des Apfels im Paradies. So verführerisch der Apfel für Adam und Eva war, die ihn unerlaubterweise vom Baum der Erkenntnis aßen, so bedeutend ist er auch heute noch für Apfelliebhaber, Obstbauern, Gelehrte und Genussmenschen. Seine Geschichte, ein Abenteuer: es geht um Anbau und Wachstum, Handel und Reise, Eroberung und Pioniergeist.
Wissenschaftler gehen davon aus, dass Äpfel bereits 6500 v. Chr. im Thian Shan Gebirge („dem himmlische Gebirge“ im heutigen Kasachstan) kultiviert wurden. Und auch im Mittelmeerraum ist die Herstellung von Lebensmitteln aus dem Kernobst seit mehreren tausend Jahren bekannt. Der griechische Geschichtsschreiber Herodot berichtet etwa 400 v. Chr. von einem Stamm im heutigen Side in Kleinasien, der auf die Saftherstellung aus Äpfeln spezialisiert war. „Side“ klingt heute noch im französischen Cidre nach, im britischen Cider oder im spanischen Sidra.

Auf den Handelsrouten der Seidenstrasse kamen Apfel und Obstwein aus Asien über Persien schließlich nach Spanien. Durch Handel und Feldzüge gelangte das Getränk dann in weite Teile Europas, insbesondere nach England und von dort aus später in viele Kolonien, nach Amerika etwa und nach Australien, wo Cider ebenfalls sehr beliebt ist.
Und in Deutschland? Obwohl bekannt für seine Apfelkultur und die großen Anbaugebiete, hat sich hierzulande nur der regionale Apfelwein durchgesetzt.
Schade! – finden wir, und möchten mit unserem Kernhaus-Cider unsere Liebe und Begeisterung für Apfelcider mit anderen Menschen teilen – mit den besten Grüßen aus dem Paradies.